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Auswahl des Papiers für die Innenseiten

Das Design Ihrer Unterlagen ist der wichtigste Teil bei der Kreierung eines gedruckten Dokuments, die Auswahl des geeigneten Papiers folgt als nächstes. Qualitätspapier macht immer einen guten Eindruck, aber auch gutes Design auf einem preiswerten Papier erzielt oft seine Wirkung.

Das Wissen um das geeignete Papier für eine bestimmte Arbeit ist unerlässlich. Die Auswahlmöglichkeiten für Cover und Innenseiten sind beträchtlich, deshalb ist ein Basiswissen hilfreich um die Auswahl bewusst eingrenzen zu können.

Papierarten

In der On-Demand Buchproduktion ist das gebräuchlichste Covermaterial entweder ungestrichener Karton von etwa 225 g/m² oder einseitig gestrichener Karton (Aussenseite) von etwa gleichem Gewicht. Die Innenseiten sind üblicherweise 80 oder 100 g/m² Kopierpapier oder Offsetpapier, abhängig vom benutzten Drucker.

Gestrichene Papiere sind nicht ideal für die Innenseiten, da die Obrfläche des Papiers den Leim nicht so leicht absorbiert. Dank dem patentierten Auffächern, Aufrauhen und der Leimaufbringung von oben, können sie auch gestrichene Innenseiten mit den Fastbind Perfect Binding Maschinen binden.

Gestrichene Papiere können auf unterschiedliche Art gestrichen worden sein: glänzend, matt, maschinengestrichen (bereits während des Papier-Produktionsprozesses geschehen) oder gussgestrichen (eine Strichart für Papiere höchster Qualität) auf einer oder beiden Seiten. Für die Coverproduktion wird ein einseitig gestrichenes Papier benötigt. Drucktinte dringt nicht so tief in gestrichenes Papier ein, deshalb kann gestrichenes Papier Rasterdruck erstellen und die Farben sehen kräftiger aus.Gestrichene Papiere werden häufig in Broschüren, Jahresberichten usw. verwendet.

Ungestrichene Papiere können sowohl für Cover als auch Innenseiten benutzt werden. Ungestrichene Papiere gibt es in vielen Strukturen und Farben.

Die meisten ungestrichenen Papiere sind jedoch ungeeignet für Laser- oder Inkjet-Drucker. Bei einigen Sorten ist die Oberfläche für Druckertinte gedacht und geht auch mit Handschrift oder Schreibmaschine, aber nicht unbedingt mit Laserdruck. Es könnten Probleme mit dem Laser-Toner oder der Inkjet-Tinte auftreten.

Einige Papiersorten sind geprägt (sie haben eine strukurierte Oberfläche). Bei Bearbeitung im Laserdrucker können die Druckroller die Struktur berühren, im Inkjetdrucker kann der Kopf Spuren auf den erhöhten Flächen hinterlassen.

Säurefreie Papiere Beim Archivieren werden oft säurefreie Papiere benötigt, die der natürlichen Alterung entgegenwirken.

Hartpostpapiere werden häufig für Briefpapier benutzt, da sie gut die Tinte einer Schreibmaschine oder eines Schreibstifts aufnehmen. Die Saugfähigkeit entsteht teilweise aus der Hadernhaltigkeit des Papiers (Anteil von Baumwollfasern im Papier); und hat auch Einfluss auf Oberfläche und Durchsichtigkeit des Papiers.

Wenn der Briefkopf durch einen zusätzlichen Prozess verschönert werden soll, sollte auf die korrekte Faserrichtung geachtet und der Druckerhersteller konsultiert werden. Selbst wenn einige Hartpostpapiere im Laser- oder Inkjet-Drucker relativ gut verarbeitet werden können (nur Wenige benutzen heutzutage noch Schreibstifte oder Schreibmaschinen für ihre Dokumente) sollte vorher das geeignete Papier getestet werden.

Buchpapier wird in Druckereien für Bücher verarbeitet, üblicherweise mit rauher oder glatter Oberfläche und einem ausgewogenen Gewicht.

Offset Papiere ähneln stark gestrichenen und ungestrichenen Papieren, ausser dass sie eine Oberflächenbehandlung aufweisen, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern, die beim Offsetdruck entsteht. Das Papier weist eine höhere Feuchtigkeit auf als Papier zum Fotokopieren.

Kopierpapier ist trockener als Offsetpapier, da für den Eisatz in Laserdruckern oder Fotokopierern gedacht. Offsetpapier mit höherer Feuchte könnte sich beginnen zu rollen beim Einsatz in Kopierern oder Laserdruckern.

Newsprint Papiere werden für Tageszeitungen benutzt. Das Papier ist nicht so weiss wie andere Papiere und tendiert zum Aufsaugen der Drucktinte. Newsprint ist relativ billig und eignet sich für grosse Auflagen beim Zeitungsdruck; wird aber selten beim Buchbinden benutzt.

Wahlfreiheit mit Fastbind Perfect Binding Maschinenn

Warum ein System erwerben, dass spezifische Papiere oder Bindematerialien benutzt? Fertigen Sie Ihre eigenen Cover oder erwerben Sie das Benötigte von Ihrem Papierhändler vor Ort. Da Sie nicht mehr von Spezialkarton abhängig sind, brauchen Sie sich auch keine Sorgen wegen zu Ende gehendem Zubehör machen.

Für beste Resultate empfehlen wir:

  • Für den hinteren Buchdeckel: 180-300 g/m² Pappe, max 320 g/m²
  • Für den vorderen Buchdeckel: alles was Ihr Drucker verarbeiten kann, wir empfehlen etwa 225g/m²
  • Karton mit Faserrichtung quer zum Buchrücken
  • Für ein Transparentcover: PVC 0,15 - 0,20

 

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